Aktuelles
Webinar: Auf dem Weg zur resilienten Kommune: Stabsarbeit im Krisenmanagement - flexible Ansätze zur Stärkung der Krisenresilienz in Verwaltungen
Am 22.05.2025 bietet DEFUS das nächste Webinar aus der Reihe "Auf dem Weg zur resilienten Kommune - gute Beispiele und neue Ideen" an.
» Impulsbeitrag 1: Stabsarbeit fördern - Vorstellung des Forschungsprojekts ReVerSy und der AG Stabsarbeit
Im Impulsvortrag werden zwei Initiativen vorgestellt, die die Stärkung und Weiterentwicklung der Stabsarbeit zum Ziel haben. Die Relevanz von Stäben für das Krisenmanagement wird inzwischen weitgehend anerkannt. Doch in vielen Verwaltungen fehlt es noch an den notwendigen Strukturen, Prozessen und Ressourcen, um - vor allem in längeren und komplexen - Krisen adäquat zu reagieren. Das BMBF-Forschungsprojekt ReVerSy - Stärkung der Resilienz von Verwaltungsstäben durch ganzheitliche Systemmodule setzt hier an und entwickelt ressourcenschonende Instrumente, um die Widerstandsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit von Verwaltungsstäben praxisnah zu stärken.
Referentin: Gesine Hofinger, Professorin für Psychologie im Bevölkerungsschutz an der Akkon Hochschule Berlin
Gesine Hofinger ist Professorin für Psychologie im Bevölkerungsschutz an der Akkon Hochschule Berlin und forscht und lehrt zu Stabsarbeit und Krisenmanagement und berät Krisen- und Führungsstäbe unterschiedlicher Organisationen. Prof. Hofinger ist darüber hinaus Heimann Herausgeberin der "Handbuch Stabsarbeit" (mit Rudi Heimann).
Die zweite Initiative, die „Arbeitsgruppe Stabsarbeit“ bei der Plattform "Menschen in komplexen Arbeitswelten" e.V., will die wissenschaftliche Weiterentwicklung der Stabsarbeit und den Transfer zwischen Wissenschaft und Praxis fördern sowie Akteur:innen in der Domäne der Stabsarbeit vernetzen. Dazu richtet die Arbeitsgruppe Workshops aus, hat das Thesenpapier Stabsarbeit veröffentlicht und vernetzt die Mitglieder.
» Impulsbeitrag 2: Kommunales Krisenmanagement – Wissenschaftliche Erkenntnisse zum Füllen von Lücken
Krisen der letzten Jahre versetzten öffentliche Verwaltungen Deutschlands auf allen Ebenen in einen dauerhaften „Krisenmodus“. Krisenmanagement gewann dabei als Aufgabe einen bis dahin nie dagewesenen Stellenwert insbesondere für Kommunalverwaltungen. Das Forschungsprojekt "Kommunalverwaltungen im Krisenmodus (KoViK)" befasste sich mit diesem Thema und den Fragen, wie Kommunalverwaltungen Krisenmanagement am Beispiel der Pandemie umgesetzt haben. Dabei zeigten sich Diskrepanzen in verschiedenerlei Hinsicht. Wenngleich Krisenmanagement als zentrale Aufgabe öffentlicher Verwaltungen betrachtet wird, bleibt es in theoretischer Hinsicht relativ undefiniert und eher der Ausgestaltung durch lokale Praxis bzw. Praktiken überlassen. Der Vortrag widmet sich den Diskrepanzen und präsentiert die zentralen Ergebnisse des Projektes KoViK.
Referentin: Dr. Patricia M. Schütte, Professorin für Soziologie und Politikwissenschaften an der HSPV-NRW
Prof.‘in Dr. Patricia M. Schütte ist seit Oktober 2024 Professorin für Soziologie und Politikwissenschaft an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW. Bis September 2024 war sie Postdoc am Fachgebiet Bevölkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit der Bergischen Universität Wuppertal und Leiterin der Forschungsgruppe „Management und Organisation in der Gefahrenabwehr“. Im Zuge dieser Tätigkeit verantwortete und bearbeitete sie u.a. das DFG-Projekt „Kommunalverwaltungen im Krisenmodus (KoViK)".
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Die Teilnahme an den Webinaren ist kostenlos.
Den Zugangslink erhalten Sie wenige Tage vor der Veranstaltung.
