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Webinar: Ko-kreative Ansätze zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Bevölkerung und Behörden
Am 03.04.2025 bietet DEFUS das nächste Webinar aus der Reihe "Auf dem Weg zur resilienten Kommune - gute Beispiele und neue Ideen" an.
» Impulsbeitrag 1: Resilienzerhöhung durch eine verbesserte Kommunikation zwischen Bevölkerung und Behörden – Ansätze aus dem RiskPACC-Projekt
In der Wahrnehmung und Reaktion auf Risiken gibt es häufig Unterschiede zwischen Behörden und der Öffentlichkeit. Zudem führt eine individuelle Risikowahrnehmung nicht zwangsläufig zu konkreten Maßnahmen zur Selbstvorsorge – ein Phänomen, das als »Risk Perception-Action Gap« (RPAG) bezeichnet wird. Im Rahmen des EU H2020-Projekts RiskPACC wurden mit Hilfe eines ko-kreativen Ansatzes gemeinsam mit Bürger*innen und Katastrophenschutzbehörden mögliche Lösungen zur Überbrückung des RPAGs diskutiert und entwickelt. Ein zentrales Ergebnis des Projekts ist ein Handlungsleitfaden zur Förderung einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen Bevölkerung und Behörden. Des Weiteren wurden Apps und webbasierte Anwendungen entwickelt, die eine bidirektionale Kommunikation zwischen Bürger*innen und Behörden ermöglichen. Zusätzlich wurde ein „RiskPACC Game“ konzipiert, das Gemeinden dabei unterstützt, gemeinschaftlich Lösungen zur Stärkung ihrer Resilienz zu identifizieren.
Referentin: Dr. Maike Vollmer, Zivile Sicherheit und Resilienz, Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen
Dr. Maike Vollmer ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Themenkoordinatorin „Zivile Sicherheit und Resilienz“ am Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen – INT. Sie ist Diplom-Geographin, hat einen Doktortitel in Sicherheitswissenschaften und war Projektkoordinatorin des im August 2024 abgeschlossenen EU H2020-Projekts RiskPACC.
» Impulsbeitrag 2: Resilienzerhöhung in Heidelberg: Bidirektionale Kommunikation zwischen Bürger*innen und Behörden, Ansätze aus dem RiskPACC-Projekt
Klimabedingte und sonstige Naturkatastrophen, wie Starkregen- und Hochwasserereignisse, aber auch Katastrophen, die menschgemacht sein können, wie beispielsweise länger anhaltende, flächendeckende Stromausfälle, sogenannte „Blackouts“, gilt es konsequent und falls möglich, bereits im Vorfeld vor einem Ereignis zu begegnen. Der Bereich Bevölkerungsschutz der Feuerwehr arbeitet beständig an der Erhöhung der Resilienz der Stadt. Vorsorgemaßnahmen vor Krisen und deren Management erfolgen in Heidelberg unter Einbeziehung der Bevölkerung. Heidelberger Student*innen und städtische Beschäftigte haben die in RISKPACC entwickelten Lösungsansätze getestet und u.a. im Rahmen eines Workshops das RiskPACC Game implementiert. „Der Risk Perception-Action Gap (RPAG) begegnen wir in Heidelberg, indem wir mit verschiedenen Bevölkerungsgruppen in den Austausch gehen,“ so die Referentin. Wie dies erfolgt - davon berichtet Frau Caspar-Thron in ihrem Impulsbeitrag.
Referentin: Andrea Caspar-Thron, stellvertretende Abteilungsleiterin der Abteilung Bevölkerungsschutz, Öffentlichkeitsarbeit, Hausverwaltung in der Feuerwehr
Frau Caspar-Thron ist Diplom-Verwaltungswirtin und seit vielen Jahren in diversen Funktionen in der Stadtverwaltung Heidelberg tätig.
>>Anmeldung
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
Die Teilnahme an den Webinaren ist kostenlos.
Den Zugangslink erhalten Sie wenige Tage vor der Veranstaltung.

Weitere News
- Zur Info:
Flyer zur Wissensplattform Kommunales Krisenmanagement - Zur Info:
Newsletter - 03. April 2025, 14.00-15.00 Uhr
Webinar: Ko-kreative Ansätze zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Bevölkerung und Behörden